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MIT-Abend bei der Firma Innofluid in Kuchen

Die Mitglieder der Mittelstandsunion im Kreis Göppingen waren zu Gast bei der Firma Innofluid GmbH & Co. KG in Kuchen. Firmenchef Ralf Krieger, selbst MIT-Mitglied, führte die 40 Unternehmer durch seinen Betrieb, der sich seit 2006 auf die Konstruktion und Produktion von Filteranlagen für die metallbearbeitende Industrie konzentriert. Der Fluidtechnik-Spezialist bietet individuell entwickelte Anlagen und Filtersysteme. Mit gründlicher Analyse und durchdachtem Konzept finden die Experten der schwäbischen Ideenschmiede kreative Lösungen für die vielfältigsten Ansprüche, wie Ralf Krieger bei einem Rundgang erläuterte. Dazu konfektioniert und vertreibt das dynamisch wachsende Unternehmen maßgeschneiderte Verbrauchsmaterialien wie Filtervliese, Filterelemente und Filtermatten für Prozesse der spanenden Bearbeitung. In den Pandemiejahren rückten die Luftreinfilter, vor allem für den Einsatz in Schulen., in den Blickpunkt. Das neueste Produkt: Filter für den Atomfall inklusive Brennstoffzelle für autarken Betrieb. Damit soll der Wohnbereich sicherer mit frisch gefilterter Luft versorgt werden. Nach dem Rundgang durch den Betrieb lud Ralf Krieger seine Gäste zu italienischen Spezialitäten ein, zudem konnten die Besucher einen Blick in das kleine private Automuseum des Firmenchefs wagen und aktuelle wirtschaftspolitische Themen diskutieren.

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Wir sind zu Gast bei der DÜRR AG am 24.11.2022

Wir sind zu Gast bei:
DÜRR AG
Carl-Benz-Straße 34
74321 Bietigheim-Bissingen

Programm
Begrüßung:
Dr. Jochen Weyrauch, Vorsitzender des Vorstands der DÜRR AG

Prof. Dr. Marlis Prinzing, Freie Journalistin, Autorin und Biografin Lothar Späths

Günther H. Oettinger, Ehemaliges Mitglied der Europäischen Kommission, Ministerpräsident a.D.

Anmeldung
Die Teilnehmerzahl ist limitiert. Wir bitten unbedingt um Anmeldung bis 20.11.2022 unter: info@mit-ludwigsburg.de

Sie erhalten eine Bestätigung (es gilt die Reihenfolge der Anmeldungen). Wir freuen uns auf Sie!
Vorstand der MIT Nordwürttemberg
Uli Bauer, Angelika Harm, Michael Jacobi, Oliver Zander

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Wahl des Bundespräsidenten im Februar 2022

Die nächste Wahl des deutschen Bundespräsidenten soll durch die Bundesversammlung am 13. Februar 2022 stattfinden. Die Bundesversammlung setzt sich aus den 736 Bundestagsabgeordneten und einer gleichen Anzahl von Delegierten zusammen, die durch die Landesparlamente gewählt werden.

In der letzten Plenarsitzung hat der Landtag deshalb eine Delegation aus 94 Wahlleuten bestimmt, die bei der Wahl des Staatsoberhauptes das Land Baden-Württemberg repräsentieren werden. Unter den Mitgliedern der baden-württembergischen Delegation befindet sich auch die örtliche Abgeordnete Sarah Schweizer, die zuvor von der CDU-Landtagsfraktion für die Wahl nominiert wurde.

„Ich freue mich außerordentlich, für Baden-Württemberg Mitglied der 17. Bundesversammlung zu sein. Das deutsche Staatsoberhaupt wählen zu dürfen ist Ehre und Verantwortung zugleich. Vor allem bin ich dankbar für das Vertrauen meiner Fraktion und des Landtags“

Neben Sarah Schweizer entsendet die CDU-Landtagsfraktion insgesamt 25 Mitglieder in die Bundesversammlung, darunter der Fraktionsvorsitzende Manuel Hagel, der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl, aber auch Prominenz aus unterschiedlichen Bereichen. Darunter befinden sich unter anderem Bundestrainer Hansi Flick, die Tübinger Ärztin Lisa Federle, Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger oder die Generaloberin von Kloster Reute Maria Hanna Löhlein.

Die Bundesversammlung ist ein nichtständiges Verfassungsorgan, dessen einzige Aufgabe darin besteht, den Bundespräsidenten zu wählen. Sie setzt sich aus Mitglieder des Bundestages sowie der gleichen Anzahl an Vertreterinnen und Vertretern der Länder zusammen. Da der Bundespräsident einmal wiedergewählt werden kann, wird der amtierende Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erneut zur Wahl antreten.

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Verkehrsministerium ruft BW-e-Solar-Gutschein zur Förderung von E-Autos in Kombination mit Solaranlagen ins Leben

Verkehrsminister Hermann: Volle Ladung Sonne für E-Autos –
Elektromobilität und Photovoltaik gehen Hand in Hand

Mit dem BW-e-Solar-Gutschein fördert das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg die Kombination von Elektromobilität und erneuerbarer Energiegewinnung durch Solarenergie ab dem 1. Dezember 2021.

Voraussetzung für 1.000 Euro Förderung ist die Anschaffung eines vollelektrischen Pkw, Leicht- oder Nutzfahrzeuges mit höchstens 160 kW Motorleistung und eine vorhandene oder geplante Photovoltaikanlage. Wird außerdem eine Ladestation an der Wand installiert, gibt es für diese Wallbox zusätzlich 500 Euro vom Land – und somit eine Gesamtfördersumme von 1.500 Euro.

Antragsberechtigt für das Förderprogramm sind sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, Kommunen oder Vereine. Voraussetzung ist der Sitz in Baden-Württemberg.

Verkehrsminister Winfried Hermann sieht großes Potenzial in der Kombination von nachhaltiger Mobilität und umweltbewusster Energiegewinnung: „Elektromobilität macht nur mit Strom aus erneuerbaren Quellen Sinn. In Baden-Württemberg be-steht ein großes ungenutztes Potential für Photovoltaik z.B. auf dem eigenen Dach. Die Verknüpfung dieser beiden Aspekte im Rahmen des BW-e-Solar-Gutscheins liegt daher nahe. Zudem ist der eigene PV-Strom sehr preisgünstig und das E-Auto ein dankbarer Abnehmer.“ Mit dem BW-e-Solar-Gutschein will das Verkehrsministerium einen Anreiz schaffen, Elektrofahrzeuge mit einer „vollen Ladung Sonne“ direkt von der jeweils heimischen PV-Anlage zu betanken.

Der Gesamtfördertopf beläuft sich auf 6 Mio. Euro. Das reicht für ca. 5.000 An-träge. Der BW-e-Solar-Gutschein versteht sich als Weiterentwicklung des bis dato bestehenden und sehr erfolgreichen BW-e-Gutscheins.

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Neuer Risikokapitalfonds fürs Land gestartet

Pressemitteilung

vom 30.08.2021

Sarah Schweizer freut sich über neues wichtiges Instrument für die Start-up-Förderung

Neuer Risikokapitalfonds fürs Land gestartet

Um Start-ups gerade in der schwierigen Anfangsphase wirksam zu unterstützen bringt das Land den „Start-up BW Innnovation Fonds“ auf den Weg.

Die örtliche Abgeordnete und Co-Vorsitzende des Innovationsbeirats der CDU-Landtagsfraktion Sarah Schweizer freut sich über das neue Instrument zur Unterstützung von Gründern. „Baden-Württemberg soll zu einer der gründungsfreundlichsten Regionen Europas werden. Dafür brauchen Start-ups vor allem in der Anfangsphase Unterstützung. Weil Kreditfinanzierungen hierfür aufgrund fehlender Sicherheiten oft nicht geeignet sind, brauchen die Gründer Risikokapital. Der neue Start-up BW Innovation Fonds bietet neben einer Eigenkapitalfinanzierung auch ein breites Netzwerk und unternehmerisches Know-how. Damit ist er ein wichtiges Instrument, um neue Geschäftsideen, Innovationen und Unternehmen wirksam voranzutreiben und zu unterstützen“, so Schweizer.

Der „Start-up Innovation Fonds“ richtet sich vor allem an baden-württembergische Start-ups aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, digitale Transformation, industrielle Innovation und Gesundheitswesen/ Medizintechnik. Geplantes Gesamtvolumen des Fonds sind 50 Millionen Euro, wovon 35 Millionen Euro bereits im Frühstadium der Unternehmensgründung sogenannten First Closing eingeworben werden konnten. Bis Anfang 2022 können weitere Kapitalgeber in den Fonds einsteigen. Start-ups können Finanzierungen in Höhe von ein bis drei Millionen Euro aus dem Fonds erhalten. Das Investment ist jedoch kein Fördergeld, sondern orientiert sich renditeorientiert an den Marktchancen der Start-ups.

„Der neue Risikokapitalfonds ist ein starkes Signal für den Start-up-Standort Baden-Württemberg. Wollen wir Gründungen weiter erleichtern, müssen wir neben der finanziellen Unterstützung aber auch den Bürokratieabbau sowie die weitere Verschlankung und Vereinfachung von Regelungen im Blick behalten. Start-ups sichern unsere Wettbewerbsfähigkeit und tragen erheblich zur Innovationskraft des Landes bei. Deshalb wollen wir sicherstellen, dass Gründungsideen noch schneller und unkomplizierter umgesetzt und mit den erforderlichen finanziellen Mitteln vorangebracht werden“, so die Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer.

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MIT Kreismitgliederversammlung am 07.07.2021

Mut und Lust auf Zukunft machen
MIT: Wo steht die Wirtschaft im Kreis? – Referenten optimistisch

Kreis Göppingen. Mit Optimismus raus aus der Corona-Pandemie. So wollte der Kreisvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Göppingen, Ralf Semmler, den Tenor der Kreismitgliederversammlung verstehen, zu der Referenten eingeladen waren, die Mut und Lust auf Zukunft machen wollten. Gut 40 Mitglieder der MIT waren in den Veranstaltungsaal der Firma Lambert im Göppinger Weberpark gekommen.

Die Kuchener Firma Innofluid ist auf der Höhe der Zeit. Der Maschinenbauer ist Spezialist für hochwertige Filteranlagen und hat in der Coronazeit Luftfiltergeräte entwickelt, die jetzt händeringend auch für Klassenzimmer gesucht werden. Dass es nicht so einfach ist, sich mit hochwertigen Geräten gegen die Billigkonkurrenz aus Asien durchzusetzen, machte Geschäftsführer Ralf Krieger deutlich. Dass die Geräte leiser laufen als man flüstern kann, davon konnten sich die MIT-Mitglieder am vorgestellten Modell überzeugen.

Mitarbeiter einer Firma ins Homeoffice zu schicken – das hört sich einfach an, ist aber auch mit Risiken behaftet. Vor allem im Bereich Datensicherheit zeigte Hans-Jörg Andonovic-Wagner Schwachstellen auf. Der Eislinger IT-Experte informierte auch über Möglichkeiten, das firmeneigene Datennetz abzusichern. Was nicht immer gelingt, wie Daniel Berger von der Cogitanda Datatprotect AG berichtete. Die Cyberkriminalität, vor allem aus den osteuropäischen und einigen asiatischen Ländern und neuerdings auch aus Brasilien wachse stetig, so Berger. Firmen in den USA oder Europa durch gezielte Angriffe im Netz lahmzulegen und dann Lösegeld zu verlangen, sei schon ein lukratives und sicheres Geschäftsmodell für die Cyber-Gangster geworden. Deshalb gibt es Versicherungsangebote, die u.a. Versicherungsmakler Daniel Eisele (OVS Eislingen) oder Matthias Mundorff (DKV Göppingen) auf die Bedürfnisse der jeweiligen Unternehmen zuschneiden können.

Haben die Coronahilfen von Bund und Land den Unternehmen etwas gebracht? Der Uhinger Steuerberater Thomas Rapp, zugleich auch Landesschatzmeister der Mittelstand- und Wirtschaftsunion, zog eine erste ernüchternde Bilanz. Entweder habe die Erfassung des Antrags auf den Seiten der zuständigen Stellen nicht funktioniert oder aber sich die Voraussetzungen für die Hilfen permanent geändert. Rapp schätzt, dass lediglich 20 Prozent der Firmen in den Genuss von Finanzhilfen kommen.
Eine Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage im Kreis Göppingen gab IHK-Geschäftsführer Gernot Imgart, der die Ergebnisse der aktuellen IHK-Umfrage präsentierte. Demnach schauen die Unternehmen zuversichtlich in die Zukunft. Getragen werde die Entwicklung von der Industrie und vom Export. Das positive Gesamtbild dürfe jedoch nicht verschleiern, dass es einzelnen Betrieben, vor allem im Handel und in der Gastronomie, auch sehr schlecht geht.

Über ihre Arbeit im Landtag berichtete schließlich die CDU-Abgeordnete Sarah Schweizer, die den Wahlkreis Göppingen vertritt. Als stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses legte sie einen Schwerpunkt ihrer Ausführungen auf die Haushaltssituation des Landes. Mit Blick auf den Herbst und die anstehenden Beratungen für den Doppelhaushalt 2022/23 sieht Schweizer einen Sparzwang. Dieser werde dazu führen, dass man noch stärker bisher auf die Nachhaltigkeit bei den Ausgaben achten müsse und Fördergelder, auch für Unternehmen noch gezielter, bewilligt werden.
Die verschiedenen Themen des Abends wurden anschließend in lockerer Runde mit den Referenten noch vertieft. MIT-Kreisvorsitzender Ralf Semmler zeigte sich zufrieden. „Es wurde deutlich, wo die Wirtschaft im Kreis aktuell steht und welche Themen auf uns zukommen“, so Semmlers Fazit. Rüdiger Gramsch

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Kreis Göppingen im MIT-Landesvorstand gut vertreten

Kreis Göppingen. Der Landkreis Göppingen ist im neuen, 36 Mitglieder zählenden  Landesvorstand der Mittelstandsvereinigung Baden-Württemberg gut vertreten. Auf dem Landesmittelstandstag in Leinfelden-Echterdingen wurde Landessschatzmeister Thomas Rapp, Steuerberater aus Uhingen, im Amt bestätigt. Zu Beisitzern im neuen Landesvorstand wurden der Göppinger MIT-Kreisvorsitzende Ralf Semmler (Geschäftsführer Tacho-Control, Göppingen) und die CDU-Landtagsabgeordnete und Rechtsanwältin Sarah Schweizer gewählt. An der Spitze der Landes-MIT gab es eine Veränderung. Oliver Zander verzichtete aus beruflichen Gründen auf eine zweite Amtszeit. Nachfolger wurde der 42-jährige Bastian Atzger aus Aichstetten im Allgäu, der sich mit 80 Prozent der Delegiertenstimmen gegen den Leonberger Thomas Haas durchsetzen konnten. Auf der Veranstaltung sprachen auch der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl, der MIT-Bundesvorsitzende Carsten Linnemann, sowie die Generalsekretärin der Landes-CDU, Isabell Huber und Steffen Bilger, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium.

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MIT-Chef Semmler: Wird Mittelstand mit Absicht kaputt gemacht?

MIT-Vorsitzender Ralf Semmler

Soll der Mittelstand durch die Corona-Maßnahmen mit Absicht kaputt gemacht werden? Diese Frage stellt sich dem Kreisvorsitzenden der Mittelstandsvereinigung (MIT)  Göppingen, Ralf Semmler mit Blick auf die Verlängerung des Lockdowns und der drohenden Insolvenz zahlreicher Mittelständler. In einer Pressemitteilung seiner Organisation begründet Semmler seine Mutmaßung auch mit einzelnen Maßnahmen, deren  Logik nicht mehr zu verstehen sei. Als Beispiel nannte er, dass größere Drogeriemarktketten geöffnet bleiben dürfen, kleine Fachhändler aber, die das Warensortiment der Drogeriemarktketten anbieten, geschlossen bleiben müssen. „So etwas kann man nicht verstehen“, kritisierte der MIT-Kreisvorsitzende, der auch im Landesvorstand seiner Organisation engagiert ist.

Semmler fehlt eine Perspektive für Einzelhandel, Gastronomie und andere Dienstleister,  die vorerst bis Ende Januar geschlossen halten müssen. Kaum beschlossen werde schon über eine weitere Verlängerung des Lockdowns nachgedacht. „Wo führt uns das noch hin?“ fragt Semmler, der befürchtet, dass auch der Maschinen- und Werkzeugbau indirekt vom Lockdown betroffen sind. Der MIT-Kreisvorsitzende fordert von den politische Verantwortlichen in Berlin und Stuttgart mit Maßnahmen der Corona-Krise zu begegnen, die die Belange der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter mit  berücksichtigen. Dabei dürfe das allmorgendliche Schielen auf die Zahl der Infizierten nicht alleine das Maß für Entscheidungen sein.

 „Die angekündigten Hilfspakete für die Wirtschaft helfen nur begrenzt, zumal bislang noch wenig davon bei den Unternehmen angekommen ist und man unternehmerischen Mut und Einsatz nur begrenzt kaufen kann“, fährt der MIT-Kreisvorsitzende fort. „Ist der Mut und die Perspektive der Unternehmer einmal verschwunden, dann bedarf es mehr als nur Worte, da braucht es schon Taten. Letztere sind in der Vergangenheit zumeist aber gegen als für die mittelständischen Unternehmer gewesen“, beklagt Semmler.  „Deshalb setzt der CDU-Mittelstand im Kreis Göppingen auf die Wahl des Wunschkandidaten Friedrich Merz zum Bundesvorsitzenden der CDU und dann auch hoffentlich zum neuen Bundeskanzler.“

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Zäsur bei der MIT: Auf Freiheit folgt Semmler

Ralf Semmler (rechts) löst Edy Freiheit als Vorsitzender der MIT Göppingen ab.

Ralf Semmler ist neuer Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung (MIT) der CDU im Kreis Göppingen. Der 51-jährige Unternehmer aus Holzheim löst Eddy Freiheit ab, der nach 22 Jahren nicht mehr kandidierte. Die Mitglieder würdigten die Verdienste Freiheits um den Mittelstand im Landkreis und wählten ihn zum Ehrenvorsitzenden. Freiheit erhielt außerdem die silberne Ehrennadel des MIT-Landesverbandes.

In der Mittelstandsvereinigung im Kreis Göppingen bläst frischer Wind. In seiner Antrittsrede kündigte der neugewählte Vorsitzende Ralf Semmler an, künftig monatliche Mitgliedertreffen zu veranstalten. Außerdem wolle sich die MIT im Kreis stärker in die Wirtschaftspolitik einmischen und die Abgeordneten stärker mit Ideen für eine mittelstandsfreundlichere Politik konfrontieren. Für Semmler wird nämlich viel zu viel Politik gegen die mittelständischen Unternehmen gemacht, wie zum Beispiel die Datenschutzgrundverordnung. Die Bürokratie mache den kleinen und mittelgroßen Unternehmern das Leben schwer. Dies dürfe nicht so weitergehen, so Semmler unter dem Beifall der Mitglieder..

Der neuer Vorstand der Göppinger Mittelstandsvereinigung.

Semmler, Chef der Firma Tacho-Control im Gewerbepark Voralb, hatte sich zuvor bei den Vorstandwahlen gegen den ebenfalls kandidierenden Lukas Mürdter durchgesetzt. Der 30 Jahre alte Mürdter, Mitglied der Geschäftsleitung bei Pusch-Data (Eislingen), hatte in seiner Vorstellungsrede den Mittelstand aufgerufen, zu zeigen, wie Ökonomie, Ökologie und Digitalisierung erfolgreich genutzt werden können. Die MIT-Mitglieder wählten Mürdter zu einem von drei Stellvertretern Semmlers. Weitere stellvertretende Vorsitzende wurden die CDU-Landtagskandidatin und Rechtsanwältin Sarah Schweizer aus Göppingen und der Uhinger Steuerberater und Rechtsanwalt Thomas Rapp, der auch Schatzmeister im MIT-Landesverband ist.

Zum neuen Schatzmeister wählten die Mitglieder  Klaus Straub aus Bad Überkingen. Er löst Michael Mühlhäuser ab, der das Amt 18 Jahrelang bekleidet hatte, was der scheidende Vorsitzende Eddy Freiheit würdigend hervorhob. Klaus Hauser (Göppingen) wurde neuer Schriftführer. Ferner gehören dem Gremium Rüdiger Gramsch für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, sowie Hans-Jörg Andonovic-Wagner (Eislingen) als Internetbeauftragter an. Vervollständigt wird das Gremium durch sieben Beisitzer. Zu Kassenprüfern wurden Hannelore Grössl (Eislingen) und Lothar Lehner (Geislingen) gewählt.

Die Mitgliederversammlung war jedoch geprägt von der Verabschiedung von Eddy Freiheit, der das Vorsitzenden-Amt nach 22 Jahren niederlegte. Bereits bei  einer im Vorfeld der Vorstands-Neuwahlen stattgefundenen kleinen Feier würdigten Weggefährten Freiheits das Engagement des Diplom-Ingenieurs und Energieexperten um den Mittelstand im Landkreis. So u.a. der Bundestagsabgeordnete Hermann Färber, der Göppinger Oberbürgermeister Guido Till, der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Lothar Lehner oder der stellvertretende Vorsitzende des MIT-Bezirksverbandes Nord-Württemberg, Walter Frank aus Ruppertshofen. Der erinnerte auch an die Verdienste Freiheits im Bezirks- und Landesverband und überreichte dem scheidenden Vorsitzenden einen originell bedruckten Liegestuhl, auf dem Freiheit nun ausruhen könne. In der Mitgliedversammlung fanden auch der CDU-Kreisvorsitzende Kai-Steffen Maier, die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi und Landtagskandidatin Sarah Schweizer anerkennende Worte für Freiheit, der für seine Mitglieder zahllose politische Veranstaltungen und Begegnungen organisiert habe.

Edy Freiheit erhielt für seine Verdienste um die MIT Göppingen die silberne Ehrennadel des Landesverbandes von MIT-Landesgeschäftsführerin Ursula Müller-Eisenhardt.

Im Beisein der MIT-Landesgeschäftsführerin Ulla Müller-Eisenhardt konnte der neugewählte Vorsitzende Ralf Semmler an Freiheit die silberne Ehrennadel des Landesverbandes nebst Urkunde überreichen – ein sichtbarer Ausdruck für die Anerkennung der Verdienste Eddy Freiheits um die Mittelstandsorganisation. Die Mitglieder bedankten sich bei dem scheidenden Vorsitzenden der Kreis-MIT mit standing ovations. Freiheit selbst nutzte die Mitgliederversammlung und zog eine Bilanz seiner Amtszeit, erinnerte an wichtige Veranstaltungen, prominente Gäste und zahlreiche politische Initiativen und an jene Zeit, als er in Personalunion auch Vorsitzender des Göppinger CDU-Stadtverbandes war.

Walter Frank (rechts) aus Ruppertshofen bedankte sich
für den MIT-Bezirksverband bei Edy Freiheit mit einem
bedruckten Liegestuhl für dessen Arbeit.

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Wo bleibt das Rettungspaket für den Gastronomie- und Touristikbereich?

Landesvorsitzender Oliver Zander fordert das dringend notwendige Rettungspaket für den Gastronomie- und Touristikbereich und empfiehlt Ministerpräsident Winfried Kretschmann den Ruhestand.