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Eine Wahlveranstaltung morgens um 10 Uhr?

Kommt da überhaupt jemand? Der CDU- Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretär im Digitalministerium, Philipp Amthor, füllt auch um diese Uhrzeit schnell das Nebenzimmer in der Villa Gutmann in Göppingen. Zehn Minuten vor Beginn der Veranstaltung war der Zustrom Interessierter, darunter auch zahlreiche MIT-Mitglieder, so groß, dass die Gastgeberin, die Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer, kurzerhand die Veranstaltung ins Freie auf den Bahnhofsplatz vor die Villa Gutmann verlegte. Rund 100 Interessierte lauschten dem populären Abgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern was dieser zu aktuellen innen- und außenpolitischen Themen zu sagen hatte. Bürokratierückbau – „wir brauchen mehr Realwirtschaft weniger Zettelwirtschaft“, Digitalisierung – „auch in der Verwaltung“, weniger Berichtspflichten im Gesundheitswesen und die Verteidigung demokratischer Grundrechte schnitt der Abgeordnete an. Der Abgeordnete pries zudem seine Gastgeberin, die Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer. Sie sei eine Politikerin, die nicht nur durch ihre große Sachkenntnis auffalle, sondern auch die Themen und Probleme beim Namen nenne. Der Staatsekretär rief seine Zuhörer dazu auf, mehr Optimismus, Mut und Zuversicht zu verbreiten. Von der Schlechtrederei und Miesmacherei einer anderen Partei sollte man sich nicht anstecken lassen.

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„Mittendrin“ – CDU Baden-Württemberg im Dialog in Geislingen

Unter dem Titel „Mittendrin“ hatte die CDU Baden-Württemberg zu einem Dialogabend nach Geislingen an der Steige eingeladen. Veranstaltungsort war die WMF, deren Räumlichkeiten einen hochwertigen und zugleich offenen Rahmen für Austausch und Begegnung boten.

Im Mittelpunkt des Abends standen die Redebeiträge von Manuel Hagel, CDU-Landesvorsitzender und Anwärter auf das Amt des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, sowie von Nicole Razavi, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen des Landes Baden-Württemberg. Beide gingen auf aktuelle politische und wirtschaftliche Herausforderungen ein und betonten die Bedeutung eines starken Mittelstands, verlässlicher Rahmenbedingungen sowie eines kontinuierlichen Dialogs zwischen Politik und Wirtschaft.

Zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer aus Göppingen, Geislingen und der Region waren der Einladung gefolgt. Auch Vertreter der CDU Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) waren vor Ort und beteiligten sich aktiv am Austausch.

Neben den Hauptrednern nahmen auch die CDU-Abgeordneten Sarah Schweizer und Ayla Cataltepe an der Veranstaltung teil und suchten das Gespräch mit Gästen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Begleitet wurde der Abend zudem vom neu gewählten Landrat des Landkreises Göppingen, Markus Möller, der die Bedeutung eines engen Austauschs zwischen Landkreis, Wirtschaft und Landespolitik unterstrich.

Neben den politischen Impulsen überzeugte die Veranstaltung durch ein sehr gutes Catering mit hervorragender Bewirtung, das eine angenehme Atmosphäre für persönliche Gespräche und intensives Netzwerken schuf.

Für den musikalischen Rahmen sorgten die Böhmenkircher Blasmusiker, die den Abend stimmungsvoll begleiteten. Den feierlichen Abschluss bildete das gemeinsam gesungene Deutschlandlied.

Das Format „Mittendrin“ zeigte eindrucksvoll, wie lebendig politischer Dialog sein kann: nah an den Menschen, im direkten Austausch und mit klarem Blick auf die Zukunft Baden-Württembergs und der Region.

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Tag der Deutschen Einheit

Als CDU Eislingen begehen wir den Tag der Deutschen Einheit in diesem Jahr in Kooperation und mit Unterstützung der Jungen Union Eislingen-Ottenbach-Salach, dem CDU-Kreisverband Göppingen, dem MIT-Kreisverband sowie dem Kreisverband des EAK.

Liebe Gäste,

am 3. Oktober lädt die CDU Eislingen herzlich zum gemeinsamen Gedenken und Feiern des Tags der Deutschen Einheit ein. Dieser Tag erinnert uns daran, wie wertvoll Freiheit, Einheit und Zusammenhalt sind – Werte, die unser Land prägen und verbinden.

📅 Datum: 3. Oktober
🕙 Zeit: 10:00 Uhr
📍 Ort: Stadthalle Eislingen

Gemeinsam wollen wir diesen besonderen Feiertag würdig begehen, in guter Gemeinschaft Gespräche führen und die Gelegenheit nutzen, innezuhalten und dankbar auf das Erreichte zu blicken. Für das leibliche Wohl sowie eine angenehme Atmosphäre ist selbstverständlich gesorgt.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und einen bereichernden Vormittag in der Stadthalle Eislingen.

Herzliche Grüße
CDU Eislingen

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50 Millionen für eine grüne Wiese

Kommunaler Arbeitskreis der MIT: Klinik-Chefs sorgen für schädliches Image

Kreis Göppingen. Geld scheint im Landkreis Göppingen keine Rolle mehr zu spielen. Bis auf Kreisrat Guido Till habe kein Mitglied des Kreistags bei der Debatte um Erhalt oder Abriss der Klinik am Eichert die finanzielle Dimension der jetzt auf Februar vertagten Entscheidung beleuchtet, so der Arbeitskreis kommunal der Göppinger Mittelstandsunion (MIT) in einer Pressemitteilung.

„Im Jahr der laut Landrat Wolff ,schlimmsten Haushaltslage seit dem Zweiten Weltkrieg‘ zig Millionen für den Abriss einer Klinik und damit in eine grüne Wiese zu stecken zeugt von einer Ignoranz gegenüber vielen Bürgern, die angesichts immer weiter steigender Belastungen und Inflation nicht wüssten, wie sie monatlich über den Runden kommen“, so die Sprecher des kommunalen MIT-Arbeitskreises, die Unternehmerin Susanne Gminder und der frühere Geislinger Oberbürgermeister Wolfgang Amann (Foto).

„Jeder Euro für einen Abriss der alten Klinik ist ein Euro zu viel“, so MIT kommunal und stärkt Kreisrat Guido Till (CDU) den Rücken. Der Göppinger Alt-Oberbürgermeister hatte in seinem Redebeitrag in der jüngsten Kreistagssitzung den Unternehmern aus dem Herzen gesprochen, in dem er Kreisverwaltung und Klinik-Geschäftsführung Abrisskosten von bis zu 50 Millionen vorrechnete.

„Wir geben 50 Millionen Euro für eine grüne Wiese aus“, hatte Till die Pläne kritisiert, das gerade mal 50 Jahre alte Gebäude mit einer Nutzfläche von nahezu zehn Fußballfeldern dem Erdboden gleichzumachen. „Wie wollen wir das den Bürgern vermitteln, dass wir Deutschlands teuerste grüne Wiese haben? Wie wollen wir vor dem Hintergrund des Sparzwangs erforderliche Einschnitte für den Bürger verständlich machen, wenn wir andererseits 40 bis 50 Millionen Euro für ein Nichts ausgeben? Geld, das wir als Kreis nicht auf der hohen Kante liegen haben“, zitiert der MIT-Arbeitskreis den früheren Göppinger Rathaus-Chef, der darauf hingewiesen habe, dass man im Falle eines Abrisses „den Bürgern dann auch deutlich sagen muss, dass der Kreis dafür weitere Schulden in Millionen-Höhe macht“. Zins und Tilgung würden laut Till Sparmaßnahmen anderswo – zum Beispiel im Sozialbereich – oder eine weitere Erhöhung der Kreisumlage zur Folge haben. Die Kommunen würden weiter bei ihren eigenen Investitionen einschränkt, zulasten u.a. der kleinen und mittelständischen Handwerksbetriebe vor Ort. Ein Investitionsstopp der Kommunen wegen eines Klinik-Abrisses ist für die Unternehmen im Landkreis nicht hinnehmbar, vor allem auch deshalb nicht, weil es bereits ein fundiertes Nachnutzungskonzept der Firma Krauter gibt“, so die Arbeitsgruppe der MIT in ihrer Erklärung.

Till hätte laut MIT-Arbeitskreis kommunal auch auf den sorglosen Umgang mit Ressourcen und so genannter „grauer Energie“ aufmerksam gemacht, wie die Unternehmerin Susanne Gminder jetzt in der Mitgliederversammlung der Mittelständler informierte. Alle Bemühungen des Landkreises nach mehr Klima- und Umweltschutz würden mit den Füßen getreten und die Politik einmal mehr unglaubwürdig. In diesem Zusammenhang äußert die Mittelständler scharfe Kritik an der Haltung der Grünen, die mit ihrer Befürwortung des Abrisses ihre eigenen Ziele über Bord werfen.

Laut MIT-Arbeitskreis kommunal ist die sture Haltung der Klinik-Geschäftsführung in der Abrissfrage schädlich für das Image des neuen Alb-Fils-Klinikums. Die Geschäftsführer würden mit ihrer Angstmacherei und zum Teil unwahren Behauptungen weite Teile der Kreisbevölkerung abschrecken, medizinische Leistungen im neuen Klinikum in Anspruch zu nehmen. Die Bürger würden das einschüchternde Spiel gegenüber den Abriss-Gegnern durchschauen und sollten sich ihr eigenes Bild machen können“, so der MIT-Arbeitskreis in seiner Mitteilung abschließend.

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Die neue Kommunalpower der MIT

Hier kommt der Text